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Wiesbaden – Die Bewältigung der Corona-Pandemie gilt in allen Bundesländern als historisch einmalige Nagelprobe für exekutives Handeln. Klare Entscheidungen der Landesregierungen, die dann auch genauso klar kommuniziert werden, sind entscheidend für die Akzeptenz der Anti-Corona-Politik in der Bevölkerung. In vielen hessischen Kommunen und Landkreisen bricht sich gerade Unmut Bahn, weil man sich von der Landesregierung in Wiesbaden zu spät und zu schlecht über die Lockerungen der bisherigen Corona-Beschränkungen informiert fühlt.

Offenbach am Main - Die Offenbacher Christdemokraten haben den Wahlkampf für die im Herbst 2017 stattfindende Oberbürgermeisterwahl zumindest im Internet schon begonnen. Unter dem Motto „Jutta Nothacker für Offenbach“ (https://www.jutta-nothacker-fuer-offenbach.de/) präsentiert sich die CDU-Kandidatin für die Nachfolge von SPD-Amtsinhaber Horst Schneider auf einer eigenen Internetseite. Reich bebildert und nicht zu textlastig stellt sich Jutta Nothacker dort mit ihrer Biografie und ihrem politischen Wollen vor.

Bukarest – Rumäniens Sozialdemokraten (PSD) haben nach ihrem Wahlsieg bei den Parlamentswahlen die frühere Ministerin für Regionalentwicklung, Sevil Shhaideh, für das Amt des Ministerpräsidenten vorgeschlagen. Dies teilte der Parteivorsitzende der PSD, Liviu Dragnea, kurz vor Weihnachten nach Beratungen mit dem deutschstämmigen Staatspräsident Klaus Iohannis mit. Dragnea selbst kann nicht Ministerpräsident werden, weil er wegen versuchter Wahlmanipulationen vorbestraft ist. Ein rumänisches Gesetz untersagt, dass Vorbestrafte Regierungsämter übernehmen können.

Offenbach-Waldhof - Jutta Nothacker ist mit einem triumphalen Ergebnis zur CDU-Kandidatin für die Offenbacher Oberbürgermeisterwahl im Herbst nächsten Jahres gewählt worden. Bei der Wahlversammlung im Haus des Handwerks in Offenbach-Waldhof erhielt die ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Glashütten und frühere Vize-Landrätin des Rheingau-Taunus-Kreises 39 Ja-Stimmen von 40 wahlberechtigten Christdemokraten.

Neu-Isenburg - Am 29. November 2016 ist im Alter von 80 Jahren die Neu-Isenburger Kommunalpolitikerin Erika Kimpel (CDU) gestorben. Am28. April 1936 in Lübeck geboren, zog sie 1963 in die Hugenottenstadt. Fast 20 Jahre gehörte sie dort als ehrenamtliche Stadträtin dem Magistrat an und war in den Jahren von 1994 bis 2001 zudem Geschäftsführerin der CDU-Fraktion.