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Frankfurt am Main - Die linksextreme Szene aus Frankfurt am Main hat eine im Ausland gehostete Internet-Seite zum Online-Pranger gemacht und ruft zu gewaltsamen Angriffen auf religiöse und gesellschaftliche Vereine sowie auf politische Parteien der Mitte und rechts davon auf. Frankfurt müsse „entnazifiziert“ werden heißt es da. Auf einer Karte werden Ziele für Angriffe markiert: Ein kroatischstämmiger Katholik, Studentenverbindungen, das 1. Polizeirevier, das „Haus des Buches“ und Parteibüros von CDU, FDP und AfD werden unter anderem für vogelfrei erklärt.

Frankfurt am Main - Seit August des vergangenen Jahres ist das nördliche Frankfurter Mainufer zwischen Alter Brücke und Untermainbrücke für den Autoverkehr gesperrt. Auf Grund von Stickoxid-Messungen im März hätte nun entschieden werden sollen, ob die Maßnahme bestehen bleibt. Auf dieses Pilotprojekt hatten sich alle Fraktionen im Römer – FDP und AfD allerdings eingeschränkt durch Änderungsanträge – geeinigt. Nur die „Bürger für Frankfurt“ (BFF) hatten dagegen gestimmt.

Frankfurt am Main – Der Frankfurter Stadtrat Wolfgang Hübner von den „Bürgern für Frankfurt“ (BFF) hat seinen Unmut „als Wähler“ über den schwelenden Streit in der AfD nach den umstrittenen Äußerungen ihres Thüringer Landesvorsitzenden Björn Höcke zum Ausdruck gebracht. Auf Facebook schrieb der Kommunalpolitiker, der von 2013 bis zu seinem Parteiaustritt 2014 als stellvertretender Sprecher der AfD in Hessen amtierte, am Dienstag: „Ich bin wütend!“