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Wemding – Neben der gesetzlichen Rente und der privaten Vorsorge ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) die tragende Säule im deutschen Rentensystem. In den letzten Jahren wurde sie immer beliebter, um der durch die gesetzliche Rente drohenden Altersarmut entgegenzuwirken. Doch wie wirkt sich die Wirtschaftskrise infolge des Corona-Lockdowns auf die Sicherheit der Betriebsrenten aus? Diese Frage treibt nicht nur den bAV-Experten Josef Bader um, der mit seiner DG-Gruppe AG jahrelang Rundum-Beratung zu allen Fragen der betriebsbezogenen Altersabsicherung angeboten hat.

Wemding – Neben der gesetzlichen Rente und der privaten Vorsorge ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) ein zentrales Element der deutschen Altersabsicherung. Um die bAV zum Schutz vor Altersarmut aufzuwerten, entlastet der Gesetzgeber gesetzlich krankenversicherte Betriebsrentner seit dem 1. Januar 2020. In der Vergangenheit mussten bAV-Bezieher Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung in voller Höhe bezahlen, wenn ihre Betriebsrente oberhalb der Freigrenze von rund 156 Euro lag. Seit Jahresbeginn gilt nun ein monatlicher Freibetrag von etwa 159 Euro, das heißt, Krankenkassenbeiträge werden für Betriebsrenten erst dann fällig, wenn diese Summe überschritten wird.

Berlin/Frankfurt am Main – Unter dem Motto „Zeit zum Handeln“ findet am 7. und 8. Juli erstmals ein gemeinsamer Armutskongress des Paritätischen Gesamtverbandes, des DGB und weiterer zivilgesellschaftlicher Organisationen in Berlin statt. Beim Auftaktpodium wird auch der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU) Platz nehmen und unter anderem mit LINKE-Chefin Katja Kipping und Sozialstaatssekretärin Annette Kramme (SPD) über Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut diskutieren.