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Freitag, 29 Oktober 2021 18:08

Paruar Bako kämpft für eine Zukunft für die Jesiden

Mossul - Die Jesiden sind eine weltweit etwa eine Million Mitglieder umfassende religiöse und ethnische Minderheit. Ihre ursprünglichen Hauptsiedlungsgebiete liegen in Nordmesopotamien im nördlichen Irak, in Nordsyrien und in Südostanatolien. Nach Deutschland kamen die ersten Jesiden 1964 als Gastarbeiter. Angaben über die Anzahl der heute in Deutschland lebenden Jesiden schwanken zwischen 200.000 und 400.000. Der Grund für die Unklarheiten liegt vermutlich darin, dass viele Jesiden, die sich nicht als solche identifizierten,nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach Deutschland kamen. Hinzu kommt ihre hohe Integrationsfähigkeit und -Bereitschaft sowie eine starke Bildungsaffinität.

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