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Montag, 05 August 2019 22:34

MEP Werke: Konstantin Strasser setzt auf Klimaschutz durch Dach-Solaranlagen und Stromspeicher

München – Im ersten Halbjahr dieses Jahres lieferten die mehr als 1,7 Millionen deutschen Photovoltaikanlagen rund 24,5 Milliarden Kilowattstunden Strom und sicherten damit rund acht Prozent des nationalen Stromverbrauchs. Insbesondere die sonnigen Juni-Tage bescherten einen neuen Solarstromrekord. Die 24,5 Milliarden Kilowattstunden ökologisch sauberen Stroms entsprechen im Vorjahresvergleich einem Zuwachs von etwa vier Prozent. Mit dieser Solarstrommenge lässt sich rechnerisch der Jahresbedarf von sieben Millionen Drei-Personen-Haushalten decken. Dass die Solarenergie fast acht Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland ausmacht, trägt in erheblichem Maße zur Eindämmung des schmutzigen, weil klimaschädlichen Kohlestroms bei. Für Carsten Körnig, den Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, ist diese Entwicklung natürlich positiv zu bewerten, aber kein Grund für Selbstzufriedenheit. Vielmehr nimmt er die Politik in die Pflicht: „Der neue Solarstromrekord darf nicht davon ablenken, dass es für die Bundesregierung höchste Zeit zum Handeln ist: Das ganze Klimakabinett weiß, dass wir in den ersten Monaten des nächsten Jahres auf einen herben Einbruch des Solarausbaus zusteuern, wenn nicht endlich der nahende Förderstopp für Solardächer beseitigt wird. Die Bundesregierung kann ihre Klimaziele nur mit der Vervielfachung und Entfesselung der Solarenergie erreichen.“

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