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HESSEN DEPESCHE

HESSEN DEPESCHE

Mainhausen - Schon vor einiger Zeit hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Mainhausen den Grundsatzbeschluß gefaßt, der Firma Höfling zu erlauben, das Recyclingzentrum vom derzeitigen Standort am Ostring im Industriegebiet in die ehemalige Sandgrube an der L3065 Richtung Babenhausen zu verlegen. Als einzige Fraktion in der Gemeindevertretung hatte seinerzeit die UWG Mainhausen gegen diese Pläne gestimmt, weil sie eine deutliche Zunahme der Verkehrsbelastung an der Babenhäuser Straße befürchtete.

Wiesbaden – Am 26. Mai informierte Astrid Wallmann auf ihrer Facebook-Seite darüber, dass die hessische Landesregierung das Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ aufgelegt hat, um Innenstädte attraktiver zu machen und Menschen nach der Corona-Krise wieder zum Besuch der Stadtzentren zu bewegen. Die Initiative richtet sich an alle hessischen Kommunen, die innovative Ideen zur Innenstadtbelebung haben und diese konsequent umsetzen wollen. Die CDU-Landtagsabgeordnete wies darauf hin, dass sich das Land Hessen mit bis zu 90 Prozent an den zuwendungsfähigen Ausgaben für Maßnahmen ab 5.000 Euro beteiligt. Pro Kommune könnten so bis zu 250.000 Euro Landesmittel für Maßnahmen bereitgestellt werden, schrieb Wallmann. Außerdem würden besonders kreative Maßnahmen mit einem Kommunalpreis ausgezeichnet. Für die drei Gewinner dieses Preises gebe es on top Fördersummen von 500.000, 750.000 und 1.000.000 Euro.

Duisburg – Betongold ist das wahre Gold! Wenn Zeitungen mal wieder nicht wissen, wie sie ihre Seiten füllen sollen, zerren sie mit investigativem Habitus vermeintlich Geheimnisumwittertes ans Tageslicht. Wird der Fokus dabei auf die Immobilienbranche gerichtet, taucht nicht selten der Name des versierten Immobilieninvestors Henning Conle auf. Erst Anfang Mai dieses Jahres berichtete die „Rheinische Post“ von der „Phantomfamilie Conle“ und titelte: „Auf den Spuren eines Duisburger Milliardärs.“ Der Leser erfährt, dass die Conle Property Group GbR „Am Freischütz“ in Duisburg ansässig ist und der Generation nach Henning Conle gehört. Der sei besonders öffentlichkeitsscheu. Schon sein Vater und sein Onkel hätten mit ihren Immobiliengeschäften in Duisburg einen „zweifelhaften Ruf“ erlangt, behauptet das Blatt. Näheres ist aber nicht zu erfahren, weil der Artikelinhalt hinter einer Bezahlschranke versteckt ist.

Berlin – Björn Simon (Jahrgang 1981) gehört zur jungen Garde der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Der verheiratete Vater eines Kindes kam in Offenbach am Main zur Welt und wuchs in Obertshausen auf, wo er bis heute mit seiner Familie lebt. Nach einer mehrjährigen Vorlaufzeit in der Jungen Union trat er 2004 in die CDU ein. Im Anschluss an das Abitur und den Wehrdienst absolvierte er mit Erfolg ein Magisterstudium der Politikwissenschaft, Soziologie und Volkswirtschaft. Seit 2015 steht er der CDU in Obertshausen vor. Erste berufliche Erfahrungen sammelte er als Fraktionsreferent der CDU-Kreistagsfraktion im Main-Taunus-Kreis, im operativen Bereich der Fraport AG am Flughafen Rhein-Main sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestagsbüro des Unions-Abgeordneten Peter Wichtel. Bei der Bundestagswahl 2017 gewann Simon das Direktmandat im Wahlkreis 185 mit 36,4 Prozent der Stimmen. Im Bundestag gehört der Politikwissenschaftler als ordentliches Mitglied dem Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie dem Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit an. Außerdem ist er stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen.

Triest - Super Egg 3000 war eigentlich nur ein profanes Eierkochsystem für die Großküchen. Herrlich weiche Frühstückseier in großen Mengen macht das Ding und kann dazu noch einige „Gadgets“, wie man es heute zu umschreiben pflegt.

Wiesbaden – Die Corona-Politik der Bundesregierung, die sich nach dem verstolperten Impfstart in der Verhängung eines Endlos-Lockdowns zu erschöpfen scheint, hat neue Kritik auf sich gezogen. Mit der Lockdown-Satire „Alles dichtmachen“ protestieren berühmte deutsche Schauspieler gegen den herrschenden Corona-Diskurs. Jan Josef Liefers, Nadja Uhl, Ulrich Tukur, Wotan Wilke Möhring, Ulrike Folkerts, Heike Makatsch, Richy Müller und Dutzende weitere Schauspieler nehmen die Corona-Maßnahmen und -Verbote der Bundesregierung mit böser Ironie aufs Korn. In satirischen Video-Statements erklären sie beispielsweise, warum sie die Nachbarskinder morgens um fünf Uhr für einen Corona-Test aus dem Bett holen und weshalb sie niemandem mehr die Tür öffnen. In seinem Video sagt Liefers, man dürfe „verantwortungslosen, menschenverachtenden Ärzten und Wissenschaftlern, die zu anderen Schlüssen kommen als die beratenden Experten unserer Regierung“, keine Bühne bieten. „Wir sollten einfach nur allem zustimmen und tun, was man uns sagt. Nur so kommen wir durch die Pandemie.“ Ulrich Tukur spricht sich dafür aus, die Supermärkte zu schließen. Denn wenn die Menschen verhungert seien, könne sich das Virus nicht mehr ausbreiten. Mit Blick auf die Corona-Horrormeldungen sagte Schauspieler Volker Bruch: „Ich will wieder mehr Angst haben. Denn ohne Angst habe ich Angst. Deshalb appelliere ich an unsere Regierung: Macht uns mehr Angst. Die Menschen im Land brauchen diese Angst jetzt. Liebe Regierung, lasst uns in dieser Lage nicht allein.“

Berlin – Die FDP-Bundestagsabgeordnete Bettina Stark-Watzinger (Jahrgang 1968) setzt sich für den Dreiklang von sozialer Marktwirtschaft, Bildungsoffensive und Steuersenkungen ein. „Deutschland ist durch die Leistungen seiner Bürger stark. Aber in vielen Teilen herrscht heutezunehmend eine Versorgungsmentalität, die die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit akut gefährdet“, beklagt die Politikerin aus Bad Soden am Taunus. Das Erfolgsmodell der sozialen Marktwirtschaft brauche wieder eine starke Stimme in der deutschen Politik. Die Chancen der Digitalisierung müssten endlich genutzt werden – und das nicht nur für eine breite Bildungsoffensive. „Mit unserem Ziel der weltbesten Bildung wollen wir Chancen für alle schaffen. Investitionen in Bildung, Ausbildung und Qualifizierung wollen wir daher deutlich erhöhen. Jeder der sich anstrengt, verdient Respekt vor seiner Leistung“, betont die Diplom-Volkswirtin. Sie kritisiert, dass hierzulande die durchschnittliche Steuer- und Sozialabgabenbelastung insbesondere kleinerer und mittlerer Einkommen so hoch wie in kaum einem anderen OECD-Staat sei. Die Niedrigzinspolitik belaste zudem massiv die Sparer. Eine Trendwende sei daher dringend notwendig, damit jeder sich selbst ein Vermögen aufbauen und beispielsweise den Traum vom Eigenheim erfüllen könne.

Rom – Die Corona-Krise hat auch Italien weiterhin fest im Griff. Seit Februar 2020 zählten die Behörden des Landes rund 3,6 Millionen Ansteckungen mit Sars-CoV-2 und fast 110.000 Tote im Zusammenhang mit dem Virus. Gleichzeitig haben inzwischen mehr als zehn Prozent der knapp 60 Millionen Italiener eine erste Immunisierung bekommen. Zur Eindämmung der Pandemie hat die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi jetzt eine Quarantänepflicht bei Einreisen aus anderen EU-Ländern verhängt. Einreisen darf nur noch, wer vorher einen Corona-Test gemacht hat und sich nach der Ankunft fünf Tage lang in Quarantäne begibt. Gesundheitsminister Roberto Speranza hat eine entsprechende Anordnung unterzeichnet. Bislang reichte für Einreisende aus EU-Staaten das negative Ergebnis eines Covid-PCR-Tests. Draghi will mit den verschärften Einreiseregeln verhindern, dass in Corona-Zeitenviele Italiener Urlaub im Ausland machen. Italienische Hotelbetreiber hatten sich darüber beschwert, dass der Inlandstourismus großflächig zum Erliegen gekommen ist, weil in Italien seit vier Monaten ein weitgehendes Verbot besteht, die Heimatregion zu verlassen. Deshalb sei es nicht vertretbar, dass Italiener massenhaft Auslandsurlaube buchen, hieß es.

Seligenstadt – Nach ausführlichen Diskussionen innerhalb der CDU Fraktion hat man sich mit einer deutlichen Mehrheit dafür ausgesprochen, der FDP die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen für die Wahlperiode 2021-2026 anzubieten. Diese Verhandlungen sollen bereits in der Woche nach Ostern beginnen.