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HESSEN DEPESCHE

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Mainhausen - Während der Beratungen zum Haushalt 2021 hat die UWG-Fraktion im Haupt- und Finanzausschuß den Antrag gestellt, Familien eine kleine Corona-Hilfe zukommen zu lassen. Dazu sollen alle Familien aus Mainhausen mit Kindern für jedes Familienmitglied eine nicht übertragbare 10er-Karte für die Mainhäuser Badeseen erhalten, sofern ein Besuch in diesem Jahr möglich ist.

München – Viele sogenannte Millennials müssen sich Sorgen machen, als Rentner in Armut zu leben. „Millennial“ ist die Bezeichnung für die in den Jahren vor der Jahrtausendwende geborene Generation. Meist werden die Jahrgänge zwischen 1980 bis 2000 dazu gezählt.Millennials gelten in der Regel als internetaffin, bildungsbegeistert und leistungsorientiert. Gleichzeitig legen sie gesteigerten Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Erfolg und Selbstverwirklichung, Arbeit und Freizeit. Die Millennials haben deshalb oft höhere Ansprüche an Arbeitgeber als die Vorgängergenerationen. Ihr Problem ist, dass sie trotz ihrer meist hohen Qualifikation auf eine Arbeitswelt stoßen, die sie später einmal in die Altersarmut entlassen wird. Diese Generation hat nämlich kaum noch die Chance, durch eine gut bezahlte Dauerbeschäftigung die Ansprüche im staatlichen Rentensystem zu erwerben, die nötig sind, um von der gesetzlichen Rente halbwegs sorgenfrei leben zu können. Die Erwerbsbiografien sind aufgrund der Flexibilitätsanforderungen des Arbeitsmarktes immer brüchiger und prekärer geworden. Die gesetzliche Rente wird für die Millennials zur Sicherung ihres gewohnten Lebensstandards im Alter nicht mehr ausreichen. Private Vorsorge wird deshalb immer wichtiger.

Bad Tölz - Der bayerische Eishockey-Zweitligist, die Tölzer Löwen, wurden anscheinend von ihrem Schweizer Hauptsponsor WeeConomy im Stich gelassen. Wir berichteten bereits über die nebulösen Machenschaften des türkischstämmigen Unternehmers Cengiz Ehliz und die anhaltenden Mißstände rund um die Wee-Unternehmensgruppe.

Frankfurt am Main - Die letzte IAA in Frankfurt im Jahr 2019 war ein Politikum: Als nicht zeitgemäß wurde das Fest für das Auto empfunden, linke Klimaaktivisten bedrängten Besucher und beklebten parkende SUVs in der Stadt. In Anbetracht von grünen Höhenflügen könnte man also meinen, das Auto sei außer Mode und geradezu anstößig geworden.

Wiesbaden - Die Hauptgeschäftsführerin der IHK Wiesbaden, Sabine Meder, hat im IHK Magazin „Hessische Wirtschaft“ die Corona-Politik der Bundesregierung kritisiert. Man könne im Kampf gegen Corona „nicht nur auf den nächsten Lockdown und immer wieder neue Verschärfungen setzen“, so die Wirtschaftsfunktionärin wörtlich. Es sei schon längst 5 nach 12 für die „verlorene Generation“ von Schülern, die nicht in die Schule dürften, für zahlreiche Unternehmer am Rande der Pleite und Arbeitnehmer, die ihren Arbeitsplatz verloren hätten oder seit Monaten in Kurzarbeit seien.

Berlin – Von den im Bundestag vertretenen Parteien positionieren sich nur die FDP und AfD klar gegen den fast endlosen Lockdown, den Angela Merkel dem Land verordnet. Grüne und Linke denken nicht daran, eine echte Oppositionsrolle gegen die Corona-Politik der Kanzlerin einzunehmen, sondern geben ihr mit kosmetischen Korrekturforderungen eher noch Flankenschutz. Umso mehr können sich die Freien Demokraten von ihnen absetzen, was mit steigenden Umfragewerten belohnt wird. Parteichef Christian Lindner kann sich gerade nicht über fehlende Medienpräsenz beschweren. Selbst in den Talkrunden des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der sich in der Corona-Krise zunehmend als unkritischer Regierungsfunk erwiesen hat, darf er relativ häufig seine Positionen zum Impf-Desaster und zur Lockdown-Fixierung der schwarz-roten Koalitionäre vortragen. Im Vorfeld des jüngsten Spitzentreffens Angela Merkels mit den Ministerpräsidenten verlangte er von den Akteuren, endlich schlüssige Regeln für eine Öffnung von Handel und Bildungseinrichtungen vorzulegen: „Die Bundesregierung lässt jede Perspektive vermissen, wie sie gesellschaftliches Leben wieder öffnen möchte. Die nationale Kraftanstrengung darf nicht länger nur darin liegen, Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft möglichst lange geschlossen zu halten.“ Notwendig sei ein bundesweit transparenter Rahmen mit „Wenn-Dann-Regeln“, die dem regionalen Infektionsgeschehen Rechnung trügen. Während Christian Lindner seine Forderungen betont nüchtern ohne jeden Anflug von Schärfe vorträgt, ist sein Parteifreund Wolfgang Kubicki eher für die Abteilung Attacke zuständig.

London – Die inoffizielle Krypto-Leitwährung, der Bitcoin, übersprang zwischenzeitlich die absolute Rekordmarke von 42.000 US-Dollar. Ein Bitcoin entsprach im Handel also dem Wert von fast 42.000 Dollar. Das ließ selbst diejenigen aufhorchen, die um digitales Geld bislang einen großen Bogen gemacht haben und gar nicht so genau wissen, was es damit auf sich hat. Nun, Kryptowährungen wurden aus verschiedenen Gründen als digitale Zahlungsmittel entwickelt. Um die Sicherheit der den Währungen zugrunde liegenden Daten zu gewährleisten, griff man auf die Prinzipien der Kryptographie zurück, der Wissenschaft von der Datenverschlüsselung. Deshalb sind Kryptowährungen ideal, um über das Internet innerhalb von wenigen Minuten transparent und anonym versandt zu werden.

München - Bei Cengiz Ehliz und dessen seltsamen Unternehmungen rund ums so genannte wee.com wird’s immer skurriler. Eine gescheiterte Vision jagt die nächste, aus dem Krisenjahr 2020 hat der Dauervisionär Cengiz Ehliz offensichtlich nichts gelernt.

Rodgau - Not macht erfinderisch, aber nicht nur Not, sondern vielmehr die Abwesenheit von Alternativen. 2018 entschied sich die 28-jährige Rodgauer Unternehmerin Alexandra Kretschmer-Blumenberg dazu, sich eine eigene Alternative zu schaffen und investierte in eine nachhaltige Waschanlage im Industriegebiet des Rodgauer Stadtteils Weiskirchen. Dabei war das Unterfangen für Alexandra keinesfalls alternativlos, die junge Unternehmerin studiert Jura und sieht auch ihre berufliche Zukunft weiter im juristischen Bereich.