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Dem Verkehrschaos entgegenwirken

Rodgau: Joachim Fuhr (JU) fordert Verkehrskonzept für Rodgau-West ein

Freitag, 18 Mai 2018 02:49
Die JU Rodgau macht sich für ein leistungsfähiges Verkehrskonzept zu Rodgau-West stark. Die JU Rodgau macht sich für ein leistungsfähiges Verkehrskonzept zu Rodgau-West stark. Quelle: JU Rodgau

Rodgau - Die Junge Union Rodgau fordert die Ausarbeitung eines detaillierten Verkehrskonzepts für die Zukunft der Stadt Rodgau ein. Für Joachim Fuhr besteht gerade für den neuen Stadtteil Rodgau-West Handlungsbedarf.

Rodgau entwickelt sich ein einem rasanten Tempo weiter. Die Tatsache, dass bis 2030 im Rhein-Main-Gebiet 80.000 neue Wohneinheiten benötigt werden, bedeutet auch für Rodgau eine Herausforderung.

Gerade die vielversprechenden Standortfaktoren in Rodgau ermöglichen es der Stadt ein attraktiver Wohnort für Menschen im Rhein-Main-Gebiet zu sein. Die Erschließungen neuer Wohngebiete, wie z.B. in Hainhausen – West oder auch das Großprojekt „Rodgau-West“, stellt eine logische Konsequenz dar.

Doch Verkehrskonzepte, um die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ÖPNV, mit dem privaten PKW oder mit einem möglichen Carsharing Angebot zu gewährleisten und attraktiv zu gestalten, bleiben bisher seitens der Stadt und seitens des städtebaulichen Gewinners aus Darmstadt noch sehr vage. Insbesondere konkrete Verkehrskonzepte für den neuen Stadtteil Rodgau-West liegen bis heute nicht vor. Eine Busverbindung durch den neuen Stadtteil, ein neuer Kreisel an der Rodgau Ringstraße, mögliche Unterführungen unter Bahnlinie und ein Carsharing-Anbieter sind in Planung. „Ich halte die Etablierung eines Carsharing-Anbieters in Rodgau für sehr zweifelhaft. Rodgau ist eine Pendlerstadt und wird dies auch in Zukunft sehr wahrscheinlich bleiben. Deswegen brauchen wir einen Fokus in Rodgau auf einer Attraktivitätssteigerung des ÖPNV. Mit oder ohne Carsharing – die Anzahl der PKW wird sich in den kommenden Jahren vervielfachen und unsere überfüllten Straßen werden noch weiter belastet werden.“ So Joachim Fuhr, Vorsitzender der JU Rodgau.

Der Ausbau der Rodgau Ringstraße bei Hainhausen war schon öfter ein Thema hier in Rodgau. Zuletzt wurde der Vorschlag durch die führende Kooperation im Rathaus abgelehnt, weil er politisch nicht gewollt war. In welche Richtung der Prozess,um die Weiterentwicklung der Stadt Rodgau auch geht, Magistrat und die Kooperation müssen gewährleisten, dass Leben und Wohnen in Rodgau attraktiv sind. „Wir als JU Rodgau wünschen uns ein modernes Verkehrskonzept. Gegenwärtige und zukünftige Faktoren müssen sich dort wiederfinden. Zur gegenwärtigen Realität gehört aber auch eine starke PKW Nutzung auf Rodgaus Straßen. Diese wird in Zukunft nicht wegzudenken sein.“

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