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Bürgermeisterkandidat der UWG

Mainhausen: Gerald Wißler möchte Gasthaus Zum Schwanen als Heimat der Vereine erhalten

Mittwoch, 30 September 2020 20:48
Gerald Wißler möchte Bürgermeister von Mainhausen werden Gerald Wißler möchte Bürgermeister von Mainhausen werden Quelle: Gerald Wißler

Mainhausen - Die UWG Mainhausen hat für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung einen Antrag eingebracht, mit dem der Erhalt des Gasthauses „Zum Schwanen“ als Heimat verschiedener Vereine sichergestellt werden soll.

Wie der UWG-Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Gerald Wißler erklärte, seien Vertreter der betroffenen Vereine an die UWG herangetreten und hätten um Unterstützung gebeten.

Aufgrund des Besitzerwechsels des Gasthauses „Zum Schwanen“, so Wißler, erhöhen sich für die dort beheimateten Vereine die Kosten erheblich. Nicht zuletzt aufgrund der Corona-Krise haben die Vereine große Einnahmeverluste, so daß sie diese Kosten allein dauerhaft nicht tragen können.

Gleichzeitig sei aber auch der Besitzer auf diese Einnahmen angewiesen, um den Saal erhalten zu können. Es bestehe die Gefahr, daß ohne eine weitere Nutzung durch die Ortsvereine nicht nur der Saal, sondern später vielleicht auch die Gaststätte schließen muß.

Gerald Wißler weist darauf hin, daß durch die Umwidmung des unteren Saales im Alten Rathaus zum neuen Trauungszimmer in Zukunft sowieso schon ein Raum für die Vereinsnutzung ausfällt. Auch sei noch nicht absehbar, in welchem Maße die Nutzung des Bürgerhauses Zellhausen in Zukunft eingeschränkt wird aufgrund der schon beschlossenen Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung.

Die UWG habe daher den Antrag gestellt, mit dem Eigentümer des Gasthauses „Zum Schwanen“ sowie den Vertretern der betroffenen Vereine Gespräche zu führen mit dem Ziel, den Saal und die Gaststätte dauerhaft zu erhalten. Dabei sollten keine Möglichkeiten ausgeschlossen werden, wie z. B. ein Mietzuschußan die betroffenen Vereine als zusätzliche Vereinsförderung, die direkte Anmietung des Saales und eventuell weiterer Räume durch die Gemeinde oder auch der Erwerb des Gebäudes für eine zukünftige Nutzung durch die Gemeinde.

Zum Abschluß führt Gerald Wißler aus, daß in der Vergangenheit schon viele Traditionslokale in Mainhausen verschwunden seien. Die Gemeinde sollte daher alles in ihrer Kraft stehende unternehmen, um wenigstens noch einen Teil dieser ortstypischen Saal- und Gaststättenkultur zu erhalten. Dies wäre gleichzeitig Kulturförderung, Vereinsförderung und Wirtschaftsförderung.

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