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Bürgermeisterwahl 2020

Mainhausen: 100 Prozent Zustimmung für den Bürgermeisterkandidaten Gerald Wißler (UWG)

Mittwoch, 19 August 2020 22:55
Gerald Wißler liebäugelt mit einem Wahlerfolg zur Bürgermeisterwahl 2020 Gerald Wißler liebäugelt mit einem Wahlerfolg zur Bürgermeisterwahl 2020 Quelle: UWG Mainhausen

Mainhausen - In einer gut besuchten außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die Unabhängige Wählergemeinschaft Mainhausen (UWG) am Montag, den 17. August, ihren Bürgermeisterkandidaten für die überraschend stattfindende Direktwahl am 01. November gekürt. Zuvor hatte Bürgermeisterin Ruth Disser (SPD) ihren Rückzug verkündet. Bei der Abstimmung unter den Mitgliedern der UWG entfielen auf den einzigen Kandidaten, den Fraktionsvorsitzenden der UWG in der Gemeindevertretung, Gerald Wißler, 100 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Der gebürtige Mainhäuser, der in den Bereichen Forschung & Entwicklung und Technisches Marketing bei einem großen deutschen Chemieunternehmen arbeitet, steht damit als erster Kandidat, der die langjährige Alleinherrschaft der SPD in Mainhausen beenden will, fest.

„Mit diesem Ergebnis senden wir ein Signal, dass die UWG geschlossen hinter ihrem Kandidaten steht, so UWG-Vorsitzender Wolfgang Fritsch.

Dem sichtlich gerührten Gerald Wißler verschlug es angesichts des überwältigenden Vertrauensbeweises erst mal die Sprache, anschließend umriss er grob seine Vorstellungen für die Entwicklung der Gemeinde Mainhausen in den kommenden Jahren.

Dabei machte Wißler deutlich, daß er nicht dazu bereit sei, irgendwelche Wahlversprechen zu machen. Stattdessen müßten angesichts der großen wirtschaftlichen Probleme, die aufgrund der Corona-Krise noch auf uns zukommen werden, alle Pläne aus der Vergangenheit auf den Prüfstand gestellt werden.

Dazu gehören nach Wißlers Angaben nicht nur der geplante Rathausneubau und die energetische Sanierung des Bürgerhauses Zellhausen, sondern auch die Entwicklung des Neubaugebietes in Zellhausen. Teure Fehler wie beim Neubaugebiet in Mainflingen dürfen nicht mehr vorkommen, bei allen zukünftigen Entscheidungen müssen die langfristigen finanziellen und ökologischen Folgen viel stärker berücksichtigt werden als in der Vergangenheit.

Zum Abschluss kündigte Gerald Wißler an, mit allen Parteien in der Gemeindevertretung das Gespräch zu suchen, um für alle zukünftigen Entscheidungen einen breiten Konsens zu erreichen.

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