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FREIE WÄHLER fordern grundlegende Überarbeitung

Kreis Offenbach: Rudolf Schulz will verbesserten Schulentwicklungsplan

Freitag, 15 Juni 2018 14:25
Kreis Offenbach: Rudolf Schulz will verbesserten Schulentwicklungsplan BildQUELLE: PIXABAY.COM | CC0 Creative Commons

Dietzenbach - Eine Anhörung Beteiligter aus Schulen, Städten und Verbänden offenbare eklatante Notstände an Schulen im Landkreis Offenbach, glaubt Rudolf Schulz von den FREIEN WÄHLERN.

"Wir freuen uns, dass der Kreis Offenbach nun endlich einen Schulentwicklungsplan erarbeitet und vorgelegt hat, der eine Leitlinie für die nächsten 5 Jahre an unseren Kreisschulen vorgeben soll. Nach inzwischen drei Anhörungen jedoch, in denen die Vertreter der Schulen und andere beteiligte Gruppen ihre Stellungnahmen und Bewertungen abgeben konnten, kommen wir zu dem Ergebnis, dass eine Beschlussfassung im Rahmen der nächsten Kreistagssitzung am 20. Juni als verfrüht und nicht zielführend anzusehen ist", erklärt Rudolf Schulz, Fraktionsvorsitzender FREIE WÄHLER im Kreis Offenbach, und stellvertretender Bundesvorsitzender FREIE WÄHLER.

"Die vielfachen Einwendungen der Schulvertreter und der Interessensgruppen - wie GEW oder Städte - haben klar gezeigt, dass kreisweit grundlegende Probleme wie Raummangel, Personalmangel, oder die Defizite bei der Umsetzung der Inklusion keinen angemessenen Eingang in die Schulbedarfsplanung für die kommenden fünf Jahre gefunden haben.“

„Die im Rahmen der Anhörungen vorgebrachten schriftlichen und mündlichen Stellungnahmen der verschiedenen Institutionen müssen unserer Auffassung nach in einem weiteren Schritt in den SEP eingearbeitet und berücksichtigt werden. Dafür brauchen wir mehr Zeit."

"Dazu hat die Fraktion FREIE WÄHLER einen Antrag in den Gremienlauf eingebracht, der die Einarbeitung der Stellungnahmen sowie die künftige städtebauliche Entwicklung und die hieraus resultierenden finanziellen Auswirkungen prüfen soll. Aus Sicht der FREIE WÄHLER führt dies zu einer notwendigen Überarbeitung des Schulentwicklungsplanes, der dann bis spätestens Mitte 2020 dem Kreistag vorgelegt werden muss.“

„Wir können und wollen nicht ignorieren, dass Lehrer, Schulleiter, Vertreter von Verbänden und auch Vertreter der Städte über eklatante Notstände an ihren Schulen berichtet haben, die unter anderem die Raumnot oder den Personalmangel zum Gegenstand hatten.“

Letzte Änderung am Sonntag, 17 Juni 2018 03:34
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