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Stimmenverteilung in der Gemeindevertretung

Kai Gerfelder hat über lange Jahre eine erfolgreiche und junge SPD Mainhausen geformt

Freitag, 11 März 2016 11:35
Kai Gerfelder ist eine beeindruckende Verjüngung der SPD Mainhausen gelungen Kai Gerfelder ist eine beeindruckende Verjüngung der SPD Mainhausen gelungen Quelle: SPD Mainhausen

Mainhausen - In Mainhausen sind längst alle Stimmen ausgezählt. Neben der Sitzverteilung ist bekannt welche Kandidaten von den Wählern in die Gemeindevertretung berufen wurden. Durch das Kumulieren und Panaschieren sind die Kandidatenlisten noch einmal ordentlich durcheinander gewirbelt worden. Bei der SPD profitierte vor allem die 21-Jährige Johanna Vogel, neben ihrem Engagement in drei Mainhäuser Vereinen, von einem sehr guten Wahlkampf, so sagt man. Sie kam von Platz 10 auf 3 vor.

Die Reihenfolge der direkt gewählten SPD Kandidaten (ohne Bürgermeisterin Ruth Disser, die ja nur als Stimmenfang pro forma kandidierte):
Kai Gerfelder, Johanna Vogel, Dieter Jahn, Frank Simon, Dr. Ludwig Noll, Katja Jochum, Gisela Schobbe, Torsten Reuter,  Angela Weiß, Jens Malsy, Lars Werner (23), Frank Kollmus, Peter Triefenbach, Gerlinde Glaser, Hans-Christian Falkenberg.

Die CDU Mainhausen hat ihre Chance auf Verjüngung verspielt. Mit dem Hufschmied Alexander Schloss ist der jüngste in der neuen CDU-Fraktion 46 Jahre alt. Die Christdemokraten haben zukünftig nur noch sechs Sitze:
Dieter Stegmann, Dietrich Egner, Johannes Wegstein, Annemarie Stuckert, Ralph Lemmermeyer, Alexander Schloss.

Gerald Wissler, Wolfgang Fritsch, Tatjana Rengeo, Dieter Rengeo.
Die UWG Mainhausen konnte mit dem souverän auftretenden Bürgermeisterkandidaten Michael Stirnweiß punkten. Die Vermutung liegt nahe, dass er auch wieder in den Gemeindevorstand kommt. Die vier Sitze wären dann wie folgt besetzt: Gerald Wissler, Wolfgang Fritsch, Tatjana Regeo, Dieter Regeo.

Die FDP partizipierte offenbar vom erfolgreichen Wahlkampf der Kollegen in Seligenstadt. Doch auch der junge, sympathische Felix Walter (26) konnte einige Wähler für sich begeistern. Er sitzt nun neben Paul Schröder in der Gemeindevertretung.

Die Gemeindevertretung wählt, meist schon in der konstituierenden Sitzung, den Gemeindevorstand. Dies erfolgt nach sogenannter Listenwahl, d.h. drei Sitze für die SPD und je einen für die CDU und UWG.

Wer dem Gemeindevorstand angehört, darf nicht gleichzeitig Gemeindevertreter sein, also müssen hier aus den jeweiligen Parteien Kandidatinnen/Kandidaten aufrücken. Gleiches gilt, wenn ein Kandidat seine Wahl in die Gemeindevertretung nicht annehmen sollte.

Somit können sich noch weitere Kandidaten, insbesondere bei der SPD, Hoffnung auf ein Sitz in der Gemeindevertretung machen.

Mit Alisa Stürmer (21) wäre das Trio der jungen SPD'ler dann komplett in die Gemeindevertretung gewählt. Weitere Nachrücker wären Michael Jochum und Amir Shaikh.

Bei der CDU hat der politische Nachwuchs Pascal Wunderlich und Sebastian Wurzel auch beim Nachrücken erst einmal das Nachsehen. Vor ihnen steht der streitbare Bernd Handreke. Dieser Umstand wird vermutlich auch bei den politischen Gegnern keine Begeisterungsstürme auslösen, gilt Bernd Handreke doch seit Jahren schon als "Scharfmacher" aus der Sicht von SPD und FDP.

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